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Straße der Megalithkultur

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Die Straße der Megalithkultur ist eine archäologisch-touristische Ferienstraße im nordwestlichen Niedersachsen. Sie verbindet auf einer Strecke von rund 330 Kilometern zahlreiche jungsteinzeitliche Großsteingräber und weitere archäologische Fundplätze zwischen Osnabrück, dem Emsland, der Wildeshauser Geest und Oldenburg.

Die Route wurde 2009 eröffnet und umfasst 33 Stationen mit mehr als 70 megalithischen Anlagen. Die meisten dieser Gräber entstanden zwischen etwa 3500 und 2800 v. Chr. und werden überwiegend der norddeutschen Trichterbecherkultur zugerechnet. Sie dienten häufig als über längere Zeit genutzte Gemeinschaftsgräber.

Der Begriff Megalithkultur bezeichnet keine einheitliche Kultur oder Religion, sondern unterschiedliche prähistorische Gesellschaften, die große Steine zur Errichtung von Gräbern, Menhiren, Steinkreisen oder anderen Monumenten verwendeten.

Die Straße der Megalithkultur soll die Denkmäler erschließen, ihre Erhaltung fördern und Wissen über das Leben und die Bestattungsbräuche der Jungsteinzeit vermitteln. Sie ist zugleich Teil der Europäischen Straße der Megalithkultur, die seit 2013 als Kulturroute des Europarates anerkannt ist.

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