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Elder Well

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St Edmund’s Well, auch Elder Well genannt, ist eine wenig bekannte Quelle am Windmill Hill im Norden von Glastonbury. Der Hügel wurde früher St Edmund’s Hill genannt. Die Quelle liegt in einem ehemaligen Obstgartengelände und ist von einem kleinen, teilweise verfallenen Brunnenbau eingefasst.

Die Herkunft des Namens ist ungeklärt. Möglich ist ein Bezug zu einem der in Glastonbury bestatteten englischen Könige namens Edmund oder zum heiligen Edmund von East Anglia; eindeutige historische Belege fehlen jedoch. Auch der Name Elder Well ist vor allem aus jüngerer lokaler Überlieferung bekannt und möglicherweise mit dem englischen Wort für Holunder verbunden.

St Edmund’s Well gehört zur reichen Quellenlandschaft Glastonburys, zu der auch Chalice Well, White Spring und St Joseph’s Well zählen. Eine bedeutende mittelalterliche Pilgertradition an dieser Quelle ist bislang nicht sicher nachweisbar. Heute wird sie teilweise als stiller spiritueller Ort wahrgenommen und in die moderne Vorstellung Glastonburys als heilige Landschaft Avalons einbezogen. Im Paganismus und in der Göttinnen-Spiritualität können Quellen als Orte der Reinigung, Heilung und Verbindung mit der beseelten Natur gelten. Eine ununterbrochene vorchristliche Kulttradition lässt sich für St Edmund’s Well jedoch nicht belegen.

Seit 2025 bemüht sich die lokale Initiative Friends of St Edmund’s Well CIC um den Schutz der Quelle, des alten Obstgartens und der dortigen Artenvielfalt. Der Ort verbindet damit lokale Geschichte, Naturschutz und moderne Spiritualität.

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